Bildungsberaterinnen und Bildungsberater im bundesweiten Fachaustausch in Berlin
Ende April standen auf Bundesebene erneut zentrale Fragen der Bildungsarbeit zu Sinti und Roma sowie der Umgang mit Antiziganismus im Fokus. Vertreterinnen und Vertreter der Kultusministerkonferenz und des Zentralrat Deutscher Sinti und Roma befassten sich mit der Weiterentwicklung bestehender Empfehlungen und deren Umsetzung im Bildungssystem.
Die in den vergangenen Jahren formulierten Leitlinien und Erklärungen liegen vor. Der Handlungsbedarf ist benannt. Es fehlt nicht an Erkenntnis, sondern an Konsequenz. Solange Inhalte zur Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma nicht verbindlich in Lehrplänen verankert und in der Lehrerbildung strukturell abgesichert sind, bleibt die Wirkung begrenzt.
Für den Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Schleswig-Holstein, war es daher unerlässlich, diese Entwicklungen unmittelbar zu begleiten. Unsere Bildungsberaterinnen und Bildungsberater waren vor Ort im Austausch vertreten, um sich ein präzises Bild vom aktuellen Stand und den jeweiligen Positionen zu verschaffen.



Jetzt entscheidet sich, ob aus Empfehlungen endlich verbindliche Praxis wird. Bildung ist kein unverbindlicher Raum – sie steht in der Verantwortung